Moderne Augenmedizin – individuell & persönlich

Im Augenzentrum Bachenbülach bieten wir umfassende augenärztliche Vorsorge-, Kontroll- und Abklärungsuntersuchungen für Erwachsene und Kinder auf höchstem medizinischem Niveau – orientiert an Kompetenz, Sorgfältigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit.

Unsere Leistungen

Vorsorgeuntersuchung und Kontrollen bei Erwachsenen

Ab dem 40. Lebensjahr empfehlen wir eine Augenvorsorge.

Vorsorgeuntersuchung und Kontrollen bei Kindern

Ab dem 3. Lebensjahr, bei Symptomen oder familiärer Vorbelastung auch früher, empfehlen wir eine augenärztliche Untersuchung.

Sehtest / präzise Brillenbestimmung

Bei Beeinträchtigung der Sehleistung ermitteln wir die bestmöglichen Korrekturwerte.

Notfallbehandlung

Was tun bei einem Augen-Notfall? Wenn es darauf ankommt, sind wir für Sie da!

Fliegerärztliche Tauglichkeitsbeurteilung

Brauchen Sie eine Beurteilung der Tauglichkeit als Pilot, Fluglotse, Cabinpersonal? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Orthoptik

Wir bieten eine fundierte Diagnostik und gezielte Behandlung beim Schielen und anderen Sehfunktionsstörungen.

Fahreignungstest

Bei uns erhalten Sie eine fachgerechte Abklärung Ihrer Tauglichkeit für das Strassenverkehrsamt.

Vor- und Nachbehandlung nach einer Augenoperation

Wenn eine Operation erforderlich ist, beraten wir Sie über ihre Möglichkeiten!

Zweitmeinungen

Zweifel an Diagnose oder Therapie? Holen Sie eine unabhängige Zweitmeinung ein!

Netzhautsprechstunde

Wir setzen auf modernste diagnostische Verfahren, um Netzhauterkrankungen frühzeitig und zuverlässig zu diagnostizieren.

Glaukomsprechstunde

Früher erkennen, gezielt behandeln, Sehvermögen erhalten! Wir bieten eine fundierte Diagnostik und eine auf Sie abgestimmte Therapie bei Glaukom.

Augenärztliche Untersuchung an der Spaltlampe

Vorsorgeuntersuchung und Kontrollen bei Erwachsenen

Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt helfen, Augenkrankheiten frühzeitig zu erkennen und dauerhafte Schäden zu vermeiden. Das Auge ist ein komplexes Organ, das durch eine Vielzahl von Augenerkrankungen und altersbedingten Veränderungen beeinträchtigt werden kann. Viele dieser Veränderungen treten schleichend auf und sind im frühen Stadium nicht spürbar, was die Bedeutung von regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen umso mehr unterstreicht.

Werden Veränderungen früh erkannt, sind sie meist gut behandelbar.

Wir empfehlen regelmässige Augenuntersuchungen:

  • 15. - 40. Lebensjahr:alle 5-10 Jahre
  • 40. - 65. Lebensjahr:alle 2-3 Jahre
  • ab 65. Lebensjahr:alle 1-2 Jahre

Bei familiärer Vorbelastung oder systemischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Autoimmunerkrankungen sind auch frühere und öftere Augenuntersuchungen entscheidend für den langfristigen Erhalt Ihres Sehvermögens.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Früherkennung des Grünen Stars (Glaukom), mit steigendem Risiko ab dem 40. Lebensjahr, und der altersbedingten Makuladegeneration, welche gehäuft ab dem 60. Lebensjahr auftritt.

Beide entwickeln sich häufig unbemerkt und können unbehandelt das Sehvermögen dauerhaft schädigen und die Sehschärfe erheblich beeinträchtigen.

Entscheidend ist die frühzeitige Erkennung!

Mit modernster Diagnostik klären wir rasch, ob Handlungsbedarf besteht, und planen gemeinsam mit Ihnen die passende Behandlung.

Kind bei der Sehprüfung

Vorsorgeuntersuchung bei Kindern

Bereits kurz nach der Geburt beginnen Kinder, ihre Umwelt visuell wahrzunehmen – zunächst noch unscharf. Durch tägliche Reize und Übung entwickelt sich das Sehvermögen Schritt für Schritt. Die volle Sehschärfe wird in der Regel zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr erreicht und stabilisiert sich im weiteren Verlauf ab dem 10./12. Lebensjahr. Frühzeitige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind daher auch bei unauffälligen Kindern besonders wichtig, um mögliche Sehprobleme rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Sehschwäche (Amblyopie) – Früherkennung ist entscheidend

Die ersten 4 Lebensjahre sind entscheidend für die Entwicklung des Sehens. In dieser sensiblen Phase können bereits kleine Störungen dazu führen, dass sich das Sehvermögen nicht vollständig ausbildet.

Unbehandelt kann dies zu einer dauerhaften Sehschwäche (Amblyopie) führen – selbst bei anatomisch gesunden Augen. Häufige Ursachen sind Schielen, Fehlsichtigkeiten, unterschiedliche Sehstärken (Anisometropie) oder angeborene Veränderungen. Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen eine frühzeitige Diagnose und helfen, bleibende Sehschäden zu vermeiden.

Kinderbrillen – optimale Unterstützung von Anfang an

Wird bei Ihrem Kind eine Fehlsichtigkeit festgestellt, leisten individuell angepasste Kinderbrillen einen wichtigen Beitrag zur gesunden Sehentwicklung. Da sich Kinder im Wachstum befinden und sich auch ihre Augen stetig verändern, überprüfen und optimieren wir die Brillenversorgung regelmässig.

Worauf es bei Kinderbrillen ankommt:

  • Leichte, gut sitzende Brillengestelle
  • Flexible, gepolsterte Bügel und weiche Nasenauflagen
  • Sicherer Halt hinter den Ohren
  • Gläser in korrekter Höhe vor den Augen positioniert

Worauf es bei Kinderbrillen ankommt:

Schielen – früh erkennen und gezielt behandeln

Schielen gehört zu den häufigsten Ursachen für Sehprobleme im Kindesalter. In unserer Praxis wird die Augenstellung Ihres Kindes durch eine speziell ausgebildete Orthoptistin untersucht.

Orthoptistinnen und Orthoptisten sind spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von Schielerkrankungen, Sehschwächen sowie Störungen des beidäugigen Sehens.

Je nach Befund können bereits einfache Massnahmen wie eine Brille oder das zeitweise Abdecken eines Auges wirksam helfen. Bei Bedarf beraten wir Sie umfassend zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten.

Myopieprävention – Kurzsichtigkeit wirksam bremsen

Immer mehr Kinder werden kurzsichtig. Die Zunahme der Kurzsichtigkeit im Kindesalter lässt sich heute gezielt beeinflussen. Wir bieten moderne Therapieverfahren wie spezielle Brillengläser (DIMS-Technologie) sowie niedrig dosierte Atropin-Augentropfen an.

Zusätzlich kontrollieren wir regelmässig das Augenwachstum durch die genaue Ausmessung der Augapfellänge, wodurch wir genau beurteilen können, wie schnell das Auge wächst und ob sich die Kurzsichtigkeit verstärkt. So lässt sich der Erfolg von Massnahmen zur Myopie-Kontrolle objektiv überwachen und die Behandlung individuell anpassen.

Unser Ziel ist es, ein übermässiges Augenwachstum frühzeitig zu verlangsamen und langfristige Sehprobleme zu reduzieren.

Sehtest mit Messgerät zur Brillenbestimmung

Sehtest/ präzise Brillenbestimmung

Die Sehschärfe kann nicht nur durch Fehlsichtigkeiten oder Probleme von Hornhaut und Linse eingeschränkt sein, sondern auch durch Erkrankungen der Netzhaut. Deshalb ist diese Untersuchung besonders wichtig. Beim Sehtest prüfen wir Ihre aktuelle Sehschärfe ohne Brille oder Kontaktlinsen.

Wir messen die Sehschärfe in der Ferne (ab 5 m) und in der Nähe (ca. 40 cm), gegebenenfalls mit und ohne Brille oder Kontaktlinsen, mithilfe standardisierter Sehzeichen.

Mit modernster Messtechnik unter Zuhilfenahme von dem automatischen Brechkraftmessgerät (Autorefraktometer) ermitteln wir die Brechkraft des Auges präzise – von Kurz- und Weitsichtigkeit bis hin zur Hornhautverkrümmung. Anschliessend prüfen wir die Verträglichkeit der automatisch gemessenen Werte und bei Bedarf die nötige Korrektur der Alterssichtigkeit.

Auf dieser Basis erhalten Sie ein individuelles Brillenrezept, das Ihr Optiker fachgerecht umsetzt und daraus Ihre perfekt abgestimmte Sehhilfe anfertigt.

Augen-Notfall

Notfallversorgung

In akuten Situationen handeln wir rasch, sorgfältig und mit viel Einfühlungsvermögen – damit Sie sich gut aufgehoben fühlen und Ihr Augenlicht bestmöglich geschützt ist.

Zu den häufigen Augen-Notfällen gehören:

  • Augenverletzungen (z.B. durch Fremdkörper, Trauma)
  • rote Augen (insb. bei Kontaktlinsenträgern)
  • Sehstörungen (z.B. Blitze, dunkle Flecken oder Russregen)
  • plötzlicher Sehverlust, Sehminderung
  • plötzlich auftretende Doppelbilder

Während unserer Sprechstunden am Tag erreichen Sie uns telefonisch unter 044 798 18 69.

Wir setzen alles daran, Ihnen so rasch wie möglich einen Termin anzubieten und Sie zeitnah in unserer Sprechstunde zu betreuen.

Ausserhalb der Praxisöffnungszeiten wenden Sie sich bitte an das Ärztefon unter 0800 33 66 55.

Dort werden Sie direkt mit dem aktuell diensthabenden Augenarzt oder der Augenärztin aus der Region Zürcher Unterland/ Winterthur verbunden und erhalten eine kompetente Unterstützung.

Fliegerärztliche Untersuchung

Fliegerärztliche Gutachten und Flugsicherheit

Gesundes gutes Sehvermögen ist in der Luftfahrt entscheidend. Für angehende und aktive Piloten, Fluglotsen, Privatflieger sowie Cabinpersonal führen wir spezialisierte fliegerärztliche Gutachten durch. Die Untersuchungen erfüllen die Vorgaben der Europäischen Union (EASA) und des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL).

Berufspiloten und Fluglotsen

Berufspiloten und Fluglotsen müssen regelmässig ihre Sehtauglichkeit nachweisen, um die hohen Anforderungen des Flugbetriebs zu erfüllen. Die Untersuchungen orientieren sich an den europaweiten Vorschriften (EASA) und prüfen alle erforderlichen Sehfähigkeiten.

Privatflieger

Auch Privatpiloten müssen ihre Flugtauglichkeit regelmässig ärztlich bestätigen lassen. Die Anforderungen sind weniger streng als bei Berufspiloten. Werden die Limiten bzgl. der visuellen Funktionen bei der Untersuchung durch die Fliegerärzt:innen (Aeromedical Examiner (AME)) nicht erfüllt, ist eine erweiterte augenärztliche Untersuchung indiziert, welche bei einer bzw. einem vom BAZL zertifizierten Augenärzt:in durchgeführt werden kann.

Frau Oroumchi ist anerkannte Fachexpertin für fliegerärztliche Augenuntersuchungen des Bundesamts für Zivilluftverkehr (BAZL) und steht bei Fragen zur Flugtauglichkeit den Vertrauensärzt:innen der Swiss Medical Services, dem BAZL und dem fliegerärztlichen Institut (FAI) zur Verfügung. Dank ihrer fundierten Expertise und langjährigen Erfahrung gewährleistet sie eine zuverlässige, normgerechte Beurteilung der visuellen Leistungsfähigkeit im flugmedizinischen Kontext.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserem Augenzentrum, um Ihr Flieger-Gutachten schnell und professionell durchführen zu lassen. Wir sorgen dafür, dass alle erforderlichen Untersuchungen unkompliziert und zuverlässig erfolgen.

Orthoptistin bei der Sehprüfung eines Kindes vor der Sehtafel

Orthoptik

Die Orthoptik widmet sich der Abklärung, Prävention und Therapie von Schielerkrankungen, Sehschwächen, neuroophthalmologischen Fragestellungen sowie Störungen der Augenbewegungen.

Unsere erfahrene Orthoptistin bzw. unser Orthoptist betreut Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen mit hoher fachlicher Präzision und besonderem Einfühlungsvermögen.

Ein Schwerpunkt liegt in der frühzeitigen Untersuchung und Behandlung von Kindern im Kleinkinds-, Vorschul- und Schulalter. Gerade bei Schielerkrankungen, funktionellen Sehschwächen und der Schwachsichtigkeit (Amblyopie) ist eine rechtzeitige Diagnose entscheidend für eine erfolgreiche Entwicklung des Sehvermögens.

Unser Ziel ist, dass Ihr Kind nach Abschluss der Behandlung auf beiden Augen scharf und klar sieht – für ein Leben mit bester Sehqualität!

Orthoptische Untersuchung/ Sehschule

Die Augen von Kindern befinden sich in den ersten Lebensjahren in einer wichtigen Entwicklungsphase. Gerade in dieser Zeit ist es entscheidend, mögliche Sehfehler frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um dauerhafte Einschränkungen des Sehvermögens (Amblyopie) zu vermeiden.

In unserer Kindersprechstunde kümmern wir uns einfühlsam und professionell um die Augengesundheit Ihrer Kinder.

Orthoptistinnen und Orthoptisten sind speziell ausgebildete Fachkräfte für die Untersuchung und Behandlung von Sehproblemen wie Schielen, Sehschwäche, Augenzittern und Störungen des Zusammenspiels beider Augen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vorsorgeuntersuchung bei Kindern.

Wann sollte ein Kind in die Sehschule?

  • Sofort, wenn Auffälligkeiten auftreten, z. B. Augenzittern, eine trübe Hornhaut, auffällig helle Pupillen, starke Lichtempfindlichkeit, sichtbares Schielen oder ein hängendes Augenlid – oder wenn Sie unsicher sind.
  • Mit 6–12 Monaten, bei erhöhtem Risiko, etwa bei Frühgeburt, Entwicklungsverzögerung, familiärer Belastung durch Schielen, starker Fehlsichtigkeit oder bekannten erblichen Augenerkrankungen.
  • Mit etwa 3 Jahren, auch bei unauffälligen Kindern, um verstecktes Schielen oder Fehlsichtigkeiten frühzeitig zu erkennen. Diese bleiben sonst oft unbemerkt und können zu einer dauerhaften Sehschwäche führen – insbesondere einseitige Sehfehler.

Auch später kann sich plötzliches Schielen entwickeln. Dieses ist in vielen Fällen gut behandelbar, sollte jedoch immer augenärztlich abgeklärt werden.

Eine frühzeitige augenärztlich-orthoptische Untersuchung in unserer Praxis bietet die beste Voraussetzung, Seh- und Schielfehler rechtzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln.

Blick aus dem Auto auf die Strasse

Fahreignungstest

Um die Sicherheit im Strassenverkehr zu gewährleisten, sind für bestimmte Führerausweis-Kategorien augenärztliche Gutachten vorgeschrieben.

Was wird beim Führerscheingutachten geprüft?

Beim augenärztlichen Führerscheingutachten wird überprüft, ob das Sehvermögen ausreicht, um sicher am Strassenverkehr teilzunehmen. Geprüft werden unter anderem:

  • Sehschärfe in der Ferne, mit und ohne Brille
  • Gesichtsfeld
  • Augenstellung und Augenbewegungen
  • Sehvermögen bei Dämmerung und Blendung* (bei Indikation)
  • Farbensehen* (bei Indikation)
  • Allgemeiner Gesundheitszustand sowie die Strukturen der Augen

Die Untersuchungen erfolgen nach den amtlich anerkannten Vorgaben der Schweizer Fahrerlaubnisverordnung und garantieren eine standardisierte Beurteilung.

Augenoperation unter dem Operationsmikroskop

Vor- und Nachbehandlung bei Augenoperationen

Ist eine Augenoperation notwendig, überweisen wir Sie unabhängig und neutral an erfahrenste Augenchirurg:innen mit modernsten Techniken – für beste Ergebnisse.

Wir begleiten Sie von der Vorbereitung über den Eingriff bis hin zur Nachsorge, damit Sie sich jederzeit sicher und gut betreut fühlen.

Sollten Sie Fragen zur empfohlenen Augenoperation haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat gerne zur Seite.

Ärztliches Beratungsgespräch mit einem Patienten

Zweitmeinung

Oft gibt es mehrere Wege, eine Erkrankung zu behandeln. Besonders bei Dauerbehandlungen mit Medikamenten und vor Operationen stellt sich oft die Frage, welcher Weg im individuellen Fall der angemessene ist.

Wir bieten Ihnen hier eine neutrale Untersuchung und ausführliche Beratung an.

Wir beraten Sie kompetent, neutral und auf dem neuesten Stand der Augenheilkunde – damit Sie die beste Entscheidung für Ihre Augengesundheit treffen können.

Augenärztin bespricht die Netzhautaufnahme mit einer Patientin

Netzhautsprechstunde

Die Netzhaut bildet die innere Schicht Ihres Augenhintergrundes und ist ein zentraler Bestandteil Ihres Sehorgans.

Eine hohe Kurzsichtigkeit (Myopie), verschiedene Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Rheuma, aber auch bestimmte Medikamente, können zu Veränderungen in der Netzhaut führen. Deshalb arbeiten wir eng mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin zusammen, um die bestmögliche interdisziplinäre Betreuung und eine Therapieoptimierung zu ermöglichen.

Manchmal können Probleme der Netzhaut plötzlich auftreten: Blitze, „Russregen“ oder fliegende Mücken können auf Risse oder Ablösungen hinweisen. Auch Gefäßverschlüsse oder Entzündungen der Netzhaut kommen vor.

Die häufigsten Netzhauterkrankungen sind unter anderem die diabetische Retinopathie, Makuladegeneration, Gefäßverschlüsse und Netzhautablösungen.

Für eine sorgfältige Untersuchung der Netzhaut müssen die Pupillen mit Augentropfen erweitert werden. Somit erkennen wir Veränderungen frühzeitig - können rechtzeitig handeln und Ihr Sehvermögen bestmöglich erhalten.

Nach der Pupillenerweiterung ist das Sehen für einige Stunden (ca. 3-5 Stunden) hauptsächlich im Nahbereich und geringfügig im Fernbereich reduziert und die Lesefähigkeit und die Fahrtauglichkeit beeinträchtigt. Falls solch eine Untersuchung bei Ihnen geplant ist, sollten Sie nicht selbst mit dem Auto fahren. Fragen Sie nach, falls Sie unsicher sind, ob eine Pupillenerweiterung erfolgen muss.

Augenärztin bei der Spaltlampenuntersuchung eines Patienten, Glaukom-Diagnostik

Glaukom

Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, bezeichnet eine Gruppe von Augenerkrankungen, die den Sehnerv dauerhaft schädigen können. Unbehandelt führen sie zu fortschreitenden Gesichtsfeldverlusten, die das tägliche Leben zunehmend einschränken. Der Grüne Star bleibt dem Betroffenen lange unbemerkt und kann im schlimmsten Fall zur Erblindung führen! Mit sanften, präzisen Untersuchungen erkennen wir Risiken frühzeitig und schützen Ihr Augenlicht nachhaltig.

Zur Diagnostik einer Glaukomerkrankung ist neben der Augeninnendruckmessung eine biomikroskopische Beurteilung des Sehnervs und bei Auffälligkeit weiterführende Diagnostik, wie eine Gesichtsfelduntersuchung sowie eine Sehnervanalyse mittels OCT (optische Kohärenz-Tomographie) notwendig.

Nach Zusammenschau aller Ergebnisse kann die Diagnose gesichert und die Behandlung, in den meisten Fällen durch Augentropfen, zur Augendrucksenkung angeleitet werden. Der Therapieerfolg sollte halbjährlich, in manchen Fällen engmaschiger, kontrolliert werden.

Schnell, berührungsfrei, präzise

Unsere Praxis ist mit modernen diagnostischen Geräten ausgestattet. Für weiterführende Operationen arbeiten wir eng mit ausgewiesenen Spezialist:innen und renommierten Zentren zusammen.

Spaltlampenuntersuchung

Spaltlampenuntersuchung

Spaltlampenuntersuchung

Die Spaltlampe ermöglicht eine detaillierte Untersuchung des vorderen und des hinteren Augenabschnitts unter starker Vergrößerung. So können Hornhaut, Linse, Bindehaut und Lider präzise beurteilt und kleinste Veränderungen früh erkannt werden.

Augendruckmessung / Goldmann-Tonometrie

Augendruckmessung / Goldmann-Tonometrie

Augendruckmessung / Goldmann-Tonometrie

Mit dieser Methode messen wir den Druck Ihres Auges besonders genau. Ein erhöhter Augendruck kann ein Hinweis auf ein Glaukom (Grüner Star) sein und sollte frühzeitig erkannt werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei, schnell durchgeführt und sehr zuverlässig.

Gesichtsfelduntersuchung

Gesichtsfelduntersuchung

Gesichtsfelduntersuchung

Die Gesichtsfeldmessung prüft, wie gut Sie seitlich und zentral sehen. Sie ist besonders wichtig zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Erkrankungen wie dem Grünen Star (Glaukom) oder bei neurologischen Krankheitsbildern.

Achsenlängenmessung / Biometrie

Achsenlängenmessung / Biometrie

Achsenlängenmessung / Biometrie

Mit diesem Gerät messen wir präzise die Länge des Augapfels. Besonders bei Kindern mit Kurzsichtigkeit ist diese Messung sehr wichtig, da das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit (Myopie) direkt mit dem Augenlängenwachstum zusammenhängt.

OCT-Schnittbildaufnahme

OCT-Schnittbildaufnahme

OCT-Schnittbildaufnahme

Mit dem OCT erstellen wir hochauflösende Schnittbilder der Netzhaut – berührungslos und schmerzfrei. Dadurch lassen sich Erkrankungen wie Makuladegeneration oder Glaukom früh erkennen und exakt überwachen.

Netzhautfotografie

Netzhautfotografie

Netzhautfotografie

Die Funduskamera macht farbige Aufnahmen der Netzhaut und des Sehnervs. Diese Bilder dienen der genauen Dokumentation und helfen, Veränderungen im Augenhintergrund zuverlässig zu erkennen und zu kontrollieren.

Hornhauttopografie

Hornhauttopografie

Hornhauttopografie

Der Hornhauttopograph vermisst die Oberfläche der Hornhaut berührungslos und erstellt eine hochpräzise, farbcodierte Karte ihrer Form und Krümmung. Besonders wichtig ist die Untersuchung zur Frühdiagnostik eines Keratokonus – einer Erkrankung, bei der sich die Hornhaut allmählich ausdünnt und vorwölbt. Die Messung ist schnell, schmerzfrei und liefert wichtige Grundlagen für Diagnostik, Verlaufskontrolle sowie die Planung.

Laserbehandlungen

Laserbehandlungen

Laserbehandlungen

Mit unserem Laser können bestimmte Augenerkrankungen schonend und präzise behandelt werden. Der YAG-Laser wird z. B. bei Nachstar eingesetzt, während die SLT-Behandlung den Augeninnendruck beim Glaukom senken kann – ambulant, schmerzarm und ohne Schnitt.

Farbsehuntersuchung / Anomaloskop

Farbsehuntersuchung / Anomaloskop

Farbsehuntersuchung / Anomaloskop

Mit dem Anomaloskop prüfen wir Ihr Farbsehen besonders genau. Die Untersuchung zeigt, ob Farben – vor allem Rot- und Grüntöne – normal wahrgenommen werden oder ob eine Farbsehschwäche vorliegt. Der Test ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und liefert sehr präzise Ergebnisse.

Häufige Fragen – gut informiert zum Termin

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Untersuchung, Kinder-Augenheilkunde, Erkrankungen und unsere Praxis – fachlich fundiert und verständlich erklärt.

  1. Auch ohne Beschwerden lohnt sich eine regelmässige Kontrolle, denn viele Augenerkrankungen – darunter das Glaukom und die Makuladegeneration – verlaufen lange ohne Symptome. Als Orientierung empfehlen wir:

    • 15 bis 40 Jahre: alle 5–10 Jahre
    • 40 bis 65 Jahre: alle 2–3 Jahre
    • ab 65 Jahren: alle 1–2 Jahre

    Bei Risikofaktoren – familiäre Belastung (z. B. Glaukom), Diabetes, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen, ausgeprägte Kurzsichtigkeit oder bestimmte Medikamente – sind frühere und engmaschigere Kontrollen sinnvoll. Bei plötzlichen Veränderungen des Sehens gilt unabhängig vom Intervall: zeitnah abklären lassen.

  2. Der Ablauf richtet sich nach Ihrer Fragestellung. Am Anfang steht ein Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente und familiäre Vorbelastung. Danach folgen – je nach Indikation – diese Schritte:

    • Prüfung der Sehschärfe (Visus) und Bestimmung der Brillenwerte (Refraktion)
    • Beurteilung der vorderen Augenabschnitte an der Spaltlampe
    • Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie)
    • Untersuchung des Augenhintergrunds mit Netzhaut und Sehnervenkopf, häufig in Pupillenerweiterung
    • bei Bedarf ergänzende Diagnostik: optische Kohärenztomografie (OCT), Gesichtsfeldprüfung, Netzhautfotografie oder Hornhauttopografie

    Die Untersuchungen sind schmerzfrei. Im Anschluss erklären wir Ihnen die Befunde verständlich und besprechen das weitere Vorgehen.

  3. Nur bei weit gestellter Pupille lassen sich Netzhaut, Makula und Sehnervenkopf bis in die Peripherie zuverlässig beurteilen – etwa bei Verdacht auf Netzhautlöcher, bei Diabetes, Glaukom oder altersabhängiger Makuladegeneration. Die Augentropfen (Mydriatika) wirken in der Regel nach 15–30 Minuten.

    Danach sind Nahsehen und Blendempfindlichkeit für etwa 3–5 Stunden beeinträchtigt. In dieser Zeit sind Lesen und das Führen eines Fahrzeugs nicht sicher möglich. Bitte planen Sie die Heimreise entsprechend (Begleitperson, öffentlicher Verkehr) und bringen Sie eine Sonnenbrille mit. Fragen Sie bei der Terminvereinbarung, ob für Ihre Untersuchung eine Pupillenerweiterung vorgesehen ist.

    • Ihre aktuelle(n) Brille(n) sowie Kontaktlinsen samt Behälter
    • eine Liste Ihrer Medikamente (auch Augentropfen und rezeptfreie Präparate)
    • frühere Befunde und Arztberichte, falls vorhanden
    • Versichertenkarte und, falls zutreffend, die Überweisung
    • eine Sonnenbrille für den Heimweg

    Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Kontaktlinsen tragen – je nach Untersuchung bitten wir Sie, diese vorher herauszunehmen.

  4. Ein Sehtest beim Optiker bestimmt Sehschärfe und Brillenstärke (Refraktion). Die augenärztliche Untersuchung geht darüber hinaus: Sie beurteilt die Gesundheit sämtlicher Augenabschnitte – Hornhaut, Linse, Augeninnendruck, Netzhaut und Sehnerv – und erkennt Erkrankungen, die zunächst keine Beschwerden verursachen.

    Ist die Sehschärfe trotz optimaler Brille eingeschränkt, ist eine ärztliche Abklärung immer angezeigt: Ursache können Erkrankungen der Netzhaut, des Sehnervs oder der Linse sein.

  5. Bei Erwachsenen mit stabilen Werten genügt meist eine Kontrolle alle zwei Jahre. Früher sollten Sie kommen bei zunehmend verschwommenem Sehen, Kopfschmerzen oder rascher Ermüdung beim Lesen und bei der Bildschirmarbeit.

    Ab etwa dem 40.–45. Lebensjahr lässt die Naheinstellung der Linse nach (Altersweitsichtigkeit, Presbyopie); eine Lese- oder Gleitsichtkorrektur wird nötig, und die Werte ändern sich in den Folgejahren oft schrittweise. Kinder und Jugendliche benötigen wegen des Wachstums häufigere Kontrollen – je nach Befund alle 6–12 Monate.

  6. Wir empfehlen eine erste Vorsorgeuntersuchung ab etwa dem 3. Lebensjahr. Früher ist sie angezeigt bei familiärer Belastung (Schielen, Schwachsichtigkeit, hohe Fehlsichtigkeit), nach Frühgeburt, bei Entwicklungsverzögerung oder Auffälligkeiten wie sichtbarem Schielen, Lichtempfindlichkeit, getrübter Hornhaut, auffällig heller Pupille, Augenzittern oder hängendem Lid.

    Der Grund: Das Sehen entwickelt sich in den ersten Lebensjahren. Störungen in dieser sensiblen Phase können zu einer bleibenden Sehschwäche führen – je früher sie erkannt werden, desto besser lassen sie sich behandeln.

  7. Schielen ist oft sichtbar, kann aber auch nur zeitweise auftreten. Hinweise sind Kopfschiefhaltung, Zukneifen eines Auges bei Sonnenlicht, häufiges Stolpern oder sehr nahes Heranhalten von Büchern und Bildschirmen.

    Die Amblyopie – eine verminderte Sehschärfe infolge gestörter Entwicklung der Sehbahn, obwohl das Auge selbst gesund ist – bleibt dagegen häufig unbemerkt, weil das bessere Auge den Mangel ausgleicht. Ursachen sind Schielen, Unterschiede der Fehlsichtigkeit zwischen beiden Augen oder angeborene Veränderungen. Deshalb ist die Vorsorge so wichtig. Behandelt wird mit Brille, zeitweisem Abdecken des besseren Auges und orthoptischem Training; unsere Orthoptistin begleitet Ihr Kind dabei.

  8. Das Fortschreiten (Myopieprogression) lässt sich heute gezielt verlangsamen; eine Heilung gibt es nicht. Entscheidend ist die Kontrolle der Augenlänge: Bei Kurzsichtigkeit wächst der Augapfel zu stark in die Länge. Durch die regelmässige Messung der Achsenlänge können wir beurteilen, wie schnell das Auge wächst und ob eine Massnahme wirkt.

    Studien belegen Effekte für niedrig dosierte Atropin-Augentropfen und für spezielle Brillengläser (z. B. DIMS-Technologie); ausreichend Aufenthalt im Freien gilt als wirksame Prävention. Welche Massnahme sinnvoll ist, hängt von Alter, Ausgangswert und Verlauf ab. Aktuelle Studien dazu fassen wir in unserem Bereich Fachwissen zusammen.

  9. Das Glaukom ist eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen der Sehnerv schrittweise geschädigt wird. Wichtigster Risikofaktor ist ein zu hoher Augeninnendruck; es gibt jedoch auch Verläufe bei normalem Druck. Weitere Risikofaktoren sind höheres Alter (ab etwa 40), familiäre Belastung, ausgeprägte Kurzsichtigkeit und Diabetes.

    Da zuerst die Randbereiche des Gesichtsfelds ausfallen und das zentrale Sehen lange erhalten bleibt, wird die Erkrankung meist spät bemerkt – untergegangene Sehnervenfasern regenerieren sich nicht. Die Diagnostik umfasst Augeninnendruckmessung, Beurteilung des Sehnervenkopfs, Gesichtsfeldprüfung und OCT.

    Behandelt wird mit drucksenkenden Augentropfen, Laserverfahren (selektive Lasertrabekuloplastik, SLT) oder operativen Eingriffen. Ziel ist es, das vorhandene Sehvermögen zu erhalten. Die Therapie wird in der Regel halbjährlich kontrolliert.

  10. Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Augenlinse im Laufe des Lebens ein. Typische Anzeichen sind zunehmend verschwommenes, kontrastarmes Sehen, erhöhte Blendempfindlichkeit (vor allem nachts), gedämpfte, gelblich getönte Farben und häufig wechselnde Brillenwerte.

    Mit Tropfen oder Brille lässt sich die Trübung nicht beheben; wirksam ist nur die Operation, bei der die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant in lokaler Betäubung. Der richtige Zeitpunkt richtet sich nach dem Leidensdruck im Alltag (Lesen, Autofahren, Beruf) – nicht nach einem bestimmten «Reifegrad».

    Wir klären die Indikation, besprechen die Linsenoptionen und betreuen Sie vor und nach dem Eingriff. Die Operation selbst führen spezialisierte Operateure durch, mit denen wir zusammenarbeiten.

  11. Die AMD betrifft die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens in der Netzhautmitte, und gehört zu den häufigsten Ursachen für schweren Sehverlust im höheren Lebensalter. Warnzeichen sind verzerrt oder wellig gesehene gerade Linien, ein grauer oder dunkler Fleck im Zentrum und zunehmende Leseschwierigkeiten – mit dem Amsler-Gitter können Sie dies selbst prüfen.

    Man unterscheidet eine trockene Form, die langsam fortschreitet und nicht heilbar ist (bei bestimmten Stadien kann eine ärztlich beratene Nahrungsergänzung nach der AREDS2-Formel das Fortschreiten verlangsamen), von der feuchten Form mit krankhafter Gefässneubildung. Sie kann unbehandelt rasch zu Sehverlust führen und wird heute mit Medikamenten behandelt, die in den Glaskörper eingebracht werden (intravitreale Anti-VEGF-Therapie). Risikofaktoren sind Alter, Rauchen und familiäre Belastung.

    Bei neu aufgetretenen Verzerrungen sollte innerhalb weniger Tage eine Abklärung mit OCT erfolgen.

  12. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte schädigen die kleinen Gefässe der Netzhaut (diabetische Retinopathie) und können zu einem Makulaödem führen – einer Flüssigkeitseinlagerung im Zentrum der Netzhaut. Beides verursacht lange keine Beschwerden.

    Deshalb sind regelmässige augenärztliche Kontrollen mit Untersuchung des Augenhintergrunds für alle Menschen mit Diabetes wichtig – in der Regel jährlich, bei Befund engmaschiger. Die wirksamste Vorbeugung ist eine gute Einstellung von Blutzucker, Blutdruck und Blutfetten. Je nach Stadium kommen Laserbehandlungen, intravitreale Medikamente oder – selten – Operationen in Betracht.

  13. Warnzeichen sind plötzlich auftretende Lichtblitze, ein Schwarm schwarzer Punkte oder Fäden («Russregen») sowie ein Schatten oder Vorhang, der sich vom Rand her ins Gesichtsfeld schiebt. Risikofaktoren sind ausgeprägte Kurzsichtigkeit, eine zurückliegende Katarakt-Operation, Augenverletzungen und familiäre Belastung.

    Das ist ein Notfall: Bitte lassen Sie sich am selben Tag untersuchen. Netzhautlöcher lassen sich frühzeitig mit dem Laser behandeln; bei einer bereits abgelösten Netzhaut ist eine Operation nötig – je früher, desto besser die Prognose.

  14. Zu den häufigen Augen-Notfällen gehören:

    • Augenverletzungen (z. B. durch Fremdkörper, Trauma)
    • rote Augen, insbesondere bei Kontaktlinsenträgern
    • Sehstörungen wie Blitze, dunkle Flecken oder Russregen
    • plötzlicher Sehverlust oder Sehminderung
    • plötzlich auftretende Doppelbilder

    Erste Hilfe: Bei Verätzungen (z. B. durch Reinigungsmittel) das Auge sofort mit reichlich sauberem Wasser spülen (mindestens 10–15 Minuten, Lider offen halten) und anschliessend unverzüglich ärztlich untersuchen lassen. Bei Fremdkörpern oder Verletzungen nicht reiben und nichts selbst entfernen; das Auge locker abdecken. Kontaktlinsenträger mit rotem, schmerzendem Auge nehmen die Linsen heraus und setzen sie nicht wieder ein. Während unserer Sprechzeiten erreichen Sie uns unter 044 798 18 69.

  15. Unsere Sprechzeiten sind Montag bis Donnerstag von 8.30–13.00 und 14.00–17.00 Uhr, Freitag und Samstag nach Vereinbarung. Ausserhalb dieser Zeiten wenden Sie sich an das Ärztefon unter 0800 33 66 55: Dort werden Sie direkt mit dem diensthabenden Augenarzt bzw. der diensthabenden Augenärztin der Region Zürcher Unterland/Winterthur verbunden.

    Bei lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie die Notrufnummer 144.

  16. Am einfachsten über die Online-Terminbuchung (Schaltfläche «Termin» im Kopfbereich der Seite). Alternativ erreichen Sie uns telefonisch unter 044 798 18 69, per WhatsApp (076 721 60 21), per E-Mail oder über das Anfrageformular. Bitte senden Sie uns über diese Kanäle keine Gesundheitsdaten oder Befunde – Details besprechen wir gern persönlich.

  17. Ja. Frau Oroumchi ist seit 2019 anerkannte Fachexpertin für Ophthalmologie des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) und führt fliegerärztliche Augenuntersuchungen für Berufs- und Privatpiloten, Fluglotsen und Kabinenpersonal durch – gemäss den Vorgaben der EASA und des BAZL.

    Bitte bringen Sie bestehende Unterlagen sowie die Anforderungen Ihres Fliegerarztes (AME) mit und kündigen Sie die Untersuchung bei der Terminvereinbarung an.

  18. Ja. Die Praxis befindet sich im 1. Obergeschoss des Rietbach Centers in Bachenbülach und ist vom Haupteingang über Treppenhaus oder Lift erreichbar – rollstuhlgängig und kinderwagentauglich. Mit dem Bus erreichen Sie uns über die Linie 504 (Haltestelle Bramenstrasse, direkt vor dem Center), die Linien 530/531 (Bachenbülach Alte Post) oder die Linie 501 (Bramenländli). Parkplätze stehen im Rietbach Center (kostenpflichtig) sowie kostenfrei in der Umgebung zur Verfügung.

  19. Die Kostenübernahme hängt vom Anlass ab. Untersuchungen bei Beschwerden oder zur Abklärung und Kontrolle einer Erkrankung werden in der Regel über die obligatorische Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) abgerechnet. Reine Vorsorgeuntersuchungen ohne Beschwerden, Brillenbestimmungen oder Atteste (z. B. fliegerärztliche Untersuchungen, Fahreignung) können ganz oder teilweise selbst zu tragen sein. Massgeblich sind Ihr Versicherungsmodell und Ihre Franchise.

    Bei Unsicherheit klären Sie die Kostenübernahme bitte vorab mit Ihrer Krankenkasse; gern informieren wir Sie auch vor der Untersuchung.

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung oder Beratung.
Augen-Notfall

Notfallversorgung

In akuten Situationen handeln wir rasch, sorgfältig und mit viel Einfühlungsvermögen – damit Sie sich gut aufgehoben fühlen und Ihr Augenlicht bestmöglich geschützt ist.

Zu den häufigen Augen-Notfällen gehören:

Während unserer SprechstundenWir bieten Ihnen so rasch wie möglich einen Termin an.044 798 18 69 Ausserhalb der ÖffnungszeitenÄrztefon: Verbindung mit dem diensthabenden Augenarzt / der Augenärztin der Region Zürcher Unterland / Winterthur.0800 33 66 55

Lieber telefonisch? 044 798 18 69